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Es gibt wohl kaum ein Gericht, das so eng mit Berlin verbunden ist wie die Currywurst. Ob am traditionsreichen Imbiss, auf dem Wochenmarkt, nach dem Fußballspiel oder nachts auf dem Heimweg – die Berliner Currywurst gehört einfach zur Hauptstadt. Jedes Jahr werden allein in Berlin Millionen Currywürste verkauft. Für viele Berlinerinnen und Berliner ist sie weit mehr als ein schneller Snack: Sie ist ein echtes Stück Heimat.
Das Schöne an der Currywurst ist ihre Einfachheit. Eine gute Wurst, eine aromatische Currysauce und eine ordentliche Prise Currypulver – mehr braucht es oft gar nicht. Dennoch hat nahezu jeder Imbiss sein eigenes Geheimrezept. Mal fruchtiger, mal schärfer, mal mit einer feinen Rauchnote oder einem Hauch Worcestersauce – die Berliner Currywurst lebt von ihren vielen kleinen Variationen.
Mit diesem Rezept gelingt Dir eine klassische Berliner Currywurst ganz einfach zuhause. Die Sauce ist angenehm tomatig, leicht süß, dezent scharf und lässt sich ganz nach Deinem Geschmack verfeinern.
Über die Entstehung der Currywurst gibt es viele Geschichten. Als Erfinderin gilt heute allgemein Herta Heuwer, die am 4. September 1949 in Berlin-Charlottenburg erstmals eine selbst entwickelte Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und weiteren Gewürzen zu einer gebratenen Brühwurst servierte.
Das neue Gericht wurde schnell zum Verkaufsschlager. Bereits wenige Jahre später gehörte die Currywurst zu den beliebtesten Imbissgerichten Berlins. Von hier aus trat sie ihren Siegeszug durch ganz Deutschland an.
Bis heute gilt Berlin als die Heimat der Currywurst. Ob mit oder ohne Darm – darüber wird bis heute leidenschaftlich diskutiert. In Ost-Berlin bevorzugte man traditionell Brühwürste ohne Darm, während im Westen häufig Currywürste mit Darm serviert wurden. Am Ende entscheidet aber vor allem der persönliche Geschmack.
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: Einfach
Kalorien: ca. 520 kcal pro Portion
4 Bratwürste oder Currywürste (mit oder ohne Darm)
2 EL Sonnenblumenöl
200 g Zwiebeln
2 EL Sonnenblumenöl
320 g passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 TL Honig
1 kleine getrocknete Chilischote
2 TL Currypulver
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 TL Worcestersauce
Salz
Pfeffer
Zum Bestreuen:
Currypulver nach Geschmack
Die Zwiebeln schälen und möglichst fein würfeln.
Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Sie sollen weich werden, aber keine Farbe annehmen.
Den Knoblauch fein hacken und kurz mit anschwitzen.
Nun die passierten Tomaten hinzufügen und alles gut verrühren.
Honig, Currypulver, Paprikapulver, Worcestersauce sowie die getrocknete Chilischote dazugeben.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Sauce nun etwa 15 bis 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dadurch verbinden sich die Aromen besonders gut und die Sauce erhält ihre typische Konsistenz.
Wer eine besonders feine Sauce bevorzugt, kann sie anschließend mit einem Stabmixer pürieren.
Während die Sauce köchelt, werden die Würste vorbereitet.
Die Bratwürste trocken tupfen und an mehreren Stellen leicht einschneiden. Dadurch platzen sie beim Braten nicht auf und bekommen eine besonders schöne Bräunung.
Etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen.
Die Würste bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum goldbraun anbraten. Je nach Dicke dauert dies etwa acht bis zehn Minuten.
Außen sollten sie schön knusprig sein, innen jedoch saftig bleiben.
Die fertigen Würste in mundgerechte Scheiben schneiden.
Anschließend auf vorgewärmten Tellern anrichten.
Großzügig mit der heißen Currysauce übergießen.
Zum Schluss reichlich Currypulver darüberstreuen.
Wer es schärfer mag, ergänzt zusätzlich etwas Cayennepfeffer oder Chiliflocken.
Eine echte Berliner Currywurst schmeckt natürlich auch pur. Besonders beliebt sind jedoch diese klassischen Beilagen:
knusprige Pommes frites
eine frische Berliner Schrippe
Kartoffelspalten aus dem Ofen
Bratkartoffeln
Kartoffelsalat
Krautsalat
Gewürzgurken
Gerade die Kombination aus heißer Currywurst und einer frischen Schrippe gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Imbissklassikern Berlins.
Das Geheimnis liegt nicht in möglichst vielen Zutaten, sondern in der richtigen Balance.
Die Sauce sollte:
angenehm tomatig sein,
eine leichte Süße besitzen,
dezent scharf schmecken,
eine feine Würze entwickeln,
und genügend Zeit zum Köcheln bekommen.
Erst dadurch entsteht der typische Geschmack einer echten Berliner Currywurst, wie man ihn von den traditionellen Berliner Imbissen kennt.
Im zweiten Teil zeigen wir Dir, wie Du Deine Berliner Currywurst noch weiter verfeinern kannst. Außerdem erfährst Du, welche Gewürze wirklich wichtig sind, welche Fehler viele Hobbyköche machen, welche Beilagen besonders gut passen und wie Du mit wenigen Zutaten verschiedene Currywurst-Varianten zubereitest.
Im ersten Teil hast Du das Grundrezept für eine klassische Berliner Currywurst kennengelernt. Doch genau wie bei den berühmten Berliner Imbissen gilt auch zuhause: Die perfekte Currywurst lebt von den kleinen Details.
Mit den richtigen Gewürzen, ein paar einfachen Tricks und den passenden Beilagen kannst Du Deine Currywurst ganz nach Deinem Geschmack verfeinern.
Fragt man zehn Berliner Imbissbetreiber nach ihrem Rezept, bekommt man vermutlich zehn verschiedene Antworten. Tatsächlich gibt es nicht die eine originale Currysauce. Jeder Imbiss hütet seine eigene Mischung aus Gewürzen und Zutaten.
Dennoch haben fast alle guten Berliner Currysaucen einige Gemeinsamkeiten:
eine fruchtige Tomatenbasis
eine angenehme Süße
feine Säure
eine milde bis mittlere Schärfe
kräftiges Curryaroma
ausreichend Zeit zum Köcheln
Gerade das langsame Einkochen sorgt dafür, dass sich alle Aromen verbinden und die Sauce ihren typisch runden Geschmack erhält.
Currypulver ist natürlich die wichtigste Zutat. Doch erst die richtige Kombination macht daraus eine richtig gute Sauce.
Besonders gut eignen sich:
Currypulver
edelsüßes Paprikapulver
geräuchertes Paprikapulver
schwarzer Pfeffer
Cayennepfeffer
Chiliflocken
Knoblauch
Worcestersauce
Honig
Lorbeer
etwas Muskat
Viele Berliner Imbisse verzichten bewusst auf zu viele exotische Gewürze. Die Sauce soll würzig sein, aber den Geschmack der Wurst nicht überdecken.
Auch bei der Wurst scheiden sich die Geister.
In Berlin findest Du traditionell beide Varianten:
Außen besonders knusprig.
Beim Anschneiden entsteht ein angenehmer Biss.
Vor allem im ehemaligen West-Berlin sehr beliebt.
Etwas weicher.
Die Sauce verbindet sich besonders gut mit der Wurst.
Diese Variante war lange typisch für Ost-Berlin.
Beide Versionen sind typisch Berlin.
Welche besser schmeckt, entscheidet letztlich nur Dein persönlicher Geschmack.
Die klassische Berliner Currysauce ist deutlich ausgewogener als viele Fertigsaucen.
Sie schmeckt:
tomatig
leicht süß
dezent scharf
angenehm würzig
nicht zu dick
nicht zu flüssig
Viele Berliner Imbisse verwenden außerdem einen kleinen Schuss Essig oder Worcestersauce, um die Süße der Tomaten auszubalancieren.
Beides hat seine Vorteile.
Wenn Du Zeit hast, lohnt sich eine selbst gekochte Sauce immer.
Für spontane Grillabende oder den schnellen Feierabend greifen aber auch viele Berliner zu hochwertigen fertigen Currysaucen.
Wichtig ist dabei vor allem die Qualität der Zutaten.
Eine gute Berliner Currysauce schmeckt fruchtig, würzig und enthält keine übertriebene Süße.
Viele Hobbyköche nehmen die Sauce bereits nach wenigen Minuten vom Herd.
Besser sind mindestens 15 bis 20 Minuten.
Noch aromatischer wird sie nach 30 Minuten.
Currypulver sollte den Geschmack unterstützen – nicht dominieren.
Lieber zunächst etwas sparsamer würzen und anschließend nach Geschmack ergänzen.
Wird die Wurst zu heiß gebraten, platzt sie auf oder wird trocken.
Mittlere Hitze sorgt für eine gleichmäßig knusprige Oberfläche und ein saftiges Inneres.
In Berliner Imbissen wird fast immer zuerst die Wurst geschnitten.
Anschließend kommt die heiße Sauce darüber.
Zum Schluss wird alles großzügig mit Currypulver bestäubt.
Genau diese Reihenfolge sorgt für das typische Berliner Imbissgefühl.
Die Currywurst ist erstaunlich vielseitig.
Besonders beliebt sind:
Pommes frites
Berliner Schrippe
Kartoffelspalten
Kartoffelsalat
Bratkartoffeln
Coleslaw
Krautsalat
Gewürzgurken
Auch ein einfacher Gurkensalat passt hervorragend zur würzigen Sauce.
Gerade im Sommer eignet sich die Berliner Currywurst perfekt für Grillabende.
Dafür werden die Würste direkt auf dem Grill knusprig gebräunt.
Die Sauce wird separat vorbereitet und erst beim Servieren darübergegeben.
Durch das Raucharoma erhält die Currywurst einen besonders intensiven Geschmack.
Wer gerne experimentiert, kann das Grundrezept ganz einfach verändern.
Etwas Orangensaft oder Apfelsaft sorgt für eine leichte Fruchtnote.
Geräuchertes Paprikapulver oder etwas BBQ-Sauce bringen zusätzliche Tiefe.
Mit frischen Chilis, Cayennepfeffer oder Habanero entsteht eine Variante für alle, die es richtig scharf mögen.
Rosmarin, Thymian und etwas Balsamico verleihen der Sauce einen überraschend mediterranen Charakter.
Hochwertige Kalbsbratwurst, selbst gekochte Sauce und handgeschnittene Pommes verwandeln den Imbissklassiker in ein echtes Feinschmeckergericht.
Wenn Du Dir den typischen Berliner Geschmack besonders einfach nach Hause holen möchtest, findest Du bei Ick bin Berliner viele passende Produkte aus Berliner Manufakturen.
Unsere fruchtig-würzige Currysauce ist die ideale Grundlage für eine authentische Berliner Currywurst.
Perfekt für alle, die wenig Zeit haben und trotzdem nicht auf echten Hauptstadtgeschmack verzichten möchten.
Die schnelle Lösung für alle Currywurst-Fans.
Einfach erwärmen und genießen.
Ideal für die Mittagspause oder den spontanen Berlin-Hunger.
Eine hochwertige Bio-Gewürzmischung mit typisch Berliner Charakter.
Perfekt zum Verfeinern Deiner Currysauce oder zum Nachwürzen direkt auf der fertigen Currywurst.
Die klassische Gewürzmischung für alle, die ihre Sauce selbst kochen und den typischen Berliner Imbissgeschmack erreichen möchten.
Wer den Geschmack des berühmten Berliner Imbisses mag, findet hier eine hervorragende Grundlage für eigene Currywurst-Kreationen.
Im dritten Teil beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die Berliner Currywurst, zeigen weitere Profi-Tipps und erklären, warum die Currywurst bis heute zu den bekanntesten kulinarischen Wahrzeichen Berlins gehört.
Nachdem Du nun das Grundrezept kennst und weißt, wie Du Deine Currywurst individuell verfeinern kannst, beantworten wir zum Abschluss die häufigsten Fragen rund um den Berliner Imbissklassiker. Außerdem erfährst Du, warum die Currywurst bis heute weit mehr ist als nur ein schneller Snack.
Eine echte Berliner Currywurst besteht aus einer frisch gebratenen Wurst, einer fruchtig-würzigen Currysauce und einer großzügigen Portion Currypulver. Die Sauce sollte ausgewogen schmecken – tomatig, leicht süß, angenehm würzig und dezent scharf. Anders als viele Fertigsaucen erinnert eine gute Berliner Currysauce eher an eine selbst gekochte Tomatensauce als an Ketchup.
Darüber wird in Berlin bis heute diskutiert.
Im ehemaligen West-Berlin wurde traditionell häufig eine Brühwurst mit Darm serviert. Sie besitzt eine knusprige Haut und einen kräftigen Biss.
Im ehemaligen Ost-Berlin war dagegen die Currywurst ohne Darm weit verbreitet. Sie ist etwas weicher und verbindet sich besonders gut mit der Sauce.
Beide Varianten gehören zur Berliner Imbisskultur und sind gleichermaßen authentisch.
Ein hochwertiges Currypulver bildet die Grundlage jeder guten Currywurst.
Besonders gut passen Mischungen mit:
Kurkuma
Koriander
Kreuzkümmel
Bockshornklee
Ingwer
schwarzem Pfeffer
Wer es schärfer mag, ergänzt etwas Cayennepfeffer oder Chilipulver.
Ja.
Die Sauce lässt sich hervorragend einen oder sogar zwei Tage vorher zubereiten. Viele Köchinnen und Köche sind sogar überzeugt, dass sie nach einer Nacht im Kühlschrank noch aromatischer schmeckt.
Vor dem Servieren einfach langsam erwärmen.
Ja.
Die Currysauce lässt sich problemlos portionsweise einfrieren und hält sich mehrere Monate. So hast Du jederzeit eine selbst gekochte Berliner Currysauce griffbereit.
Klassiker sind:
Pommes frites
Berliner Schrippe
Kartoffelsalat
Bratkartoffeln
Krautsalat
Gewürzgurken
Viele Berliner essen ihre Currywurst aber auch einfach pur – direkt auf die Hand am Imbiss.
Besonders gut harmonieren:
Berliner Pilsner
Berliner Weiße
Fassbrause
Apfelschorle
Cola
Für Grillabende passt auch ein kühles Craft Beer hervorragend.
Natürlich.
Mittlerweile gibt es zahlreiche hochwertige vegetarische und vegane Bratwürste, die sich genauso zubereiten lassen wie das Original.
Die Currysauce selbst ist bereits vegetarisch und lässt sich mit wenigen Anpassungen auch vegan kochen, indem beispielsweise Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzt wird.
Kaum ein Gericht steht so sehr für Berlin wie die Currywurst.
Sie verbindet Generationen.
Sie schmeckt nach dem Fußballspiel genauso gut wie in der Mittagspause oder spätabends nach einem Konzert.
Ob am Imbiss, auf dem Weihnachtsmarkt, beim Straßenfest oder zuhause – die Currywurst gehört einfach zur Hauptstadt.
Dabei ist sie erstaunlich wandelbar. Jeder Berliner Imbiss besitzt sein eigenes Rezept. Manche setzen auf mehr Süße, andere auf kräftige Schärfe oder eine rauchige Note. Genau diese Vielfalt macht den besonderen Reiz aus.
Die Currywurst erzählt auch ein Stück Berliner Geschichte.
Sie entstand in den Jahren des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg und entwickelte sich schnell zum Lieblingsessen vieler Berlinerinnen und Berliner.
Bis heute ist sie Symbol für die unkomplizierte, bodenständige und zugleich kreative Berliner Küche.
Ob Einheimische oder Gäste aus aller Welt – fast jeder, der Berlin besucht, probiert früher oder später eine Currywurst.
Mit hochwertigen Zutaten gelingt der Berliner Klassiker besonders gut.
Bei Ick bin Berliner findest Du zahlreiche Produkte aus Berliner Manufakturen, die perfekt zu Deinem Currywurst-Abend passen:
Berliner Curry Sauce von ICK BIN BERLINER
Currywurst im Glas
Spicebar Berliner Curry BIO
Schusters Gewürze für Berliner Currywurst
Curry 36 Original Ketchup
Berliner Gewürze und Feinkost
Berliner Spirituosen für den passenden Genuss danach
So holst Du Dir ein Stück Berliner Imbisskultur ganz einfach nach Hause.
Die Berliner Currywurst gehört zu den bekanntesten Spezialitäten Deutschlands – und das völlig zu Recht. Sie vereint alles, was die Berliner Küche ausmacht: unkomplizierte Zubereitung, ehrliche Zutaten und kräftigen Geschmack.
Mit unserem Rezept gelingt Dir der Klassiker ganz einfach zuhause. Ob traditionell mit selbst gekochter Currysauce, modern interpretiert oder mit hochwertigen Produkten aus Berliner Manufakturen – erlaubt ist, was schmeckt.
Probiere verschiedene Gewürze, Beilagen oder Wurstsorten aus und finde Deine ganz persönliche Lieblingsversion.
Denn genau das macht die Berliner Currywurst aus: Es gibt viele gute Varianten, aber am besten schmeckt sie immer frisch, heiß und mit einer ordentlichen Portion Currypulver.
Lass Dir Berlin schmecken!
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