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Bereits vor etwa 5.000 bis 7.000 Jahren entdeckten indigene Kulturen Amerikas, dass bestimmte Maiskörner unter großer Hitze aufplatzen.

Dafür wurden unter anderem heiße Steine oder erhitzter Sand verwendet. Popcorn war damals nicht einfach nur ein Snack. Aufgeplatzte Maiskörner wurden vermutlich auch bei Festen, für rituelle Zwecke und teilweise als Schmuck verwendet. Schon lange bevor die erste Kinokasse öffnete, hatte Popcorn also seinen großen Auftritt.
Einen entscheidenden Schritt in Richtung moderner Popcornkultur machte Charles Cretors. Er entwickelte 1885 in Chicago eine mobile, dampfbetriebene Maschine, mit der sich Popcorn gleichmäßig herstellen und direkt vor Ort verkaufen ließ.

Plötzlich konnte der Duft von frisch gepopptem Mais über Jahrmärkte, Straßenfeste und öffentliche Plätze ziehen. Popcorn wurde sichtbar, hörbar und vor allem für viele Menschen erschwinglich. Die Maschine machte aus einem alten Lebensmittel einen modernen Publikumsmagneten.
In den 1920er- und 1930er-Jahren wurde Popcorn in den USA immer stärker mit dem Kino verbunden. Während der Weltwirtschaftskrise war es günstig herzustellen und preiswert zu verkaufen. Für Kinobetreiber entwickelte es sich deshalb zu einer wichtigen zusätzlichen Einnahmequelle.

Film an. Licht aus. Popcorn auf.
Kaum ein anderer Snack ist so eng mit Vorfreude, Unterhaltung und gemeinsamen Momenten verbunden.
1945 bemerkte der Ingenieur Percy Spencer bei seiner Arbeit mit Mikrowellentechnik, dass elektromagnetische Strahlung Lebensmittel erhitzen konnte. Diese Entdeckung bildete eine wichtige Grundlage für die spätere Entwicklung des Mikrowellenofens.

Mit der zunehmenden Verbreitung der Mikrowelle wurde Popcorn endgültig zum Snack für zu Hause. Was früher heiße Steine, Sand oder große Maschinen erforderte, war nun innerhalb weniger Minuten möglich. Praktisch? Ja. Aber frisch hergestelltes Popcorn kann noch deutlich mehr.
Mit ICK BIN BERLINER POPCORN schreiben wir die Geschichte weiter – nicht in Chicago und nicht in Hollywood, sondern mitten in Berlin.
Unser Popcorn verbindet die große Tradition des Snacks mit dem Charakter unserer Stadt:
Der historische Popcorneimer bleibt in unserer Bildwelt bewusst neutral. Denn die Hauptrolle spielt nicht irgendeine berühmte Person.
Die Hauptrolle spielt der Moment: ein Mensch, ein Eimer und diese eine Bewegung, bei der das Popcorn durch die Luft direkt in den Mund fliegt.
Ein Bild, das seit Generationen funktioniert.
Was wäre, wenn Heinrich Zille in einem Alt-Berliner Hinterhof Popcorn genossen hätte? Wenn Albert Einstein zwischen zwei Gedankenexperimenten eine Handvoll genommen hätte? Wenn Marlene Dietrich vor einer Filmpremiere oder David Bowie während seiner Berliner Jahre Popcorn durch die Luft geworfen hätte?

Genau daraus entsteht unsere visuelle Berliner Popcorn-Galerie: eine augenzwinkernde Zeitreise durch Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik und Stadtgeschichte. Keine historische Behauptung, sondern eine kreative Frage: Was wäre, wenn?
Popcorn hat Jahrtausende überstanden, Maschinen erobert, Kinos gerettet und Wohnzimmer erreicht. Jetzt bekommt es Berliner Schnauze.

Knackig. Unterhaltsam. Handgemacht in Berlin. Entdecke ICK BIN BERLINER POPCORN und finde deinen neuen Lieblingsmoment zum Wegknuspern.
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